Robert Krüger

Nikita: Die Meisten haben schon mal den Namen Robert Krüger gehört, könntest du dich trotzdem kurz vorstellen?

Robert: Servus, mein Name ist Robert Krüger, bin 29 Jahre jung und Wohnhaft am Tegernsee. Ich skate seit ca. 17 Jahren und somit schon sehr, sehr lange dabei.

Ni. : Du bist über die Hälfte deines Lebens auf Skates unterwegs, viel rumgekommen und hast bestimmt viel gesehen. Wenn du über die Zeit drüber schaust, welche Sachen fallen dir auf, Namen, Produkte, Schlagwörter?

Ro. :  Es hat sich viel getan in den letzten zehn Jahren. Viel neue Namen sind aus dem Nichts augetaucht, bekannte Namen sind in der Versenkung verschwunden. Manche haben sich gehalten und sind zumindest bei den älteren unter Uns noch bekannt. Ich kann dir zu Produkten gar nichts sagen, außer das die Qualität der Rollen früher besser war! Egal was für ein Schuh oder Frame, Hauptsache es rollt und Man ist „Sauschnell“. Der D.I.V weis wovon ich spreche!

Ni. : Sauschnell ist ein gutes Stichwort, genau so wie der DIV. Als ich mich über dich im Internet kundig gemacht habe, hat dich der “sau schnelle Highspeed Manu” in seinem Interview auf dem DIV-Blog erwähnt. Könntest du uns da ein bisschen was erzählen?

Ro. : Der D.I.V-Blog wurde von Holger Thalmann ins Leben gerufen und existiert seit ca. 2 Jahren. Er wurde für Skater gemacht, die sich in den 90’ kennen gelernt haben und die Leidenschaft zu diesem Sport vielleicht mal kurz aufs Eis gelegt, aber nie verloren haben.

Ni. :  Wie ist es bei dir? Hast du die Rollen schon mal aufs Eis gelegt?

Ro. :  Eigentlich „Nein“, ich bin ein paar Jahre sehr wenig gefahren. Kurz nach meiner aktiven Zeit es sollte so 2000 rum gewesen sein. Seit vier Jahren bin ich wieder sehr fleißig am rollen. Das hat auch damit zu tun, dass das ältere Semester aus München und Umgebung auch wieder auf Rollen unterwegs ist.

Ni. :  Google spuckte noch Etwas über dich heraus. Es ist ein Video auf dem du bei Stefan Raab zu Besuch bist. Magst du uns darüber was erzählen?

Ro. : Stefan Raab, ja da war ich! Der ganze Spaß entstand aus einer Bierlaune, über die ich nicht so oft rede.  Jedenfalls war ich 2007 mit meiner damaligen Freundin in den USA. Dort gibt es ein Trickspiel, viele werden es mittlerweile kennen. Es heißt „Beer Pong“. Man versucht einen Tischtennisball seinem Gegenüber in den Becher zu werfen. Wenn Man trifft, muss er/sie trinken. Wir haben dann daraus eine Art Geschicklichkeitsspiel gemacht, im Sinne von: „Wer wirft den Ball auf die schwierigste Art und Weise in den Becher“. Gefilmt, online Gestellt und drei Wochen später klingelte das Telefon. Herr Raab lud uns in seine Sendung ein. Es war ein netter Tagesausflug.

Ni. : Du bist also auch nicht nur auf Skates unterwegs sondern, lässt dich auch für andere Sachen begeistern? Machst du auch einen anderen Sport?

Ro. : Naja, einen Tischtennisball in einen Becher zu werfen würde ich jetzt nicht als Sport bezeichnen, aber ja, da ich am Tegernsee wohne und die Berge direkt vor der Tür habe, Boarde ich natürlich. Skifahren wird dir hier eh schon in die Wiege gelegt. Im Sommer falle ich eigentlich gerne mit Inlineskates hin.

Ni. :  Nicht weit von Euch weg, in Lenggries war mal das Wort Woodward im Gespräch. Was kannst du uns darüber sagen, falls du darüber sprechen darfst oder kannst.

Ro. :  Ich kann dir nur soviel sagen das ES im Gespräch ist. Was dabei letzt Endlich rauskommt, steht in den Sternen. Darum kümmert sich jetzt die locale Politik.

Ni. : Wie sieht das denn bei dir aus? Wo wird man dich dieses Jahr sehen? Gibt’s einen neuen Edit?

Ro. : Nun was Events angeht, blicke ich in deinen Richtung Nikita. TRY2ROLL ist auf jeden Fall ein Pflichttermin. Ansonsten schaue ich dass ich viel auf Rollen unterwegs bin. Was den Edit angeht, wird es sicher einen Edit für den D.I.V – Blog geben. Dieser wird aber nicht nur von mir sein, Namen wie:  Bruno Löwe, Benny Borchers, Pitty und viele mehr.

Ni. : Zu guter Letzt würde es mich freuen wenn du mir eine kurze Zusammenfassung, beschränkt auf die wichtigsten Ereignisse deiner 17 Jahre auf Skates, gibst.

Ro. : Aj Jackson hat mir auf der ISPO 92’ meine ersten Skates verkauft. Dann habe ich Tobi Hagn und Bruno Löwe kennengelernt. Die nächsten Jahre war ich mit viel mit RAZORS auf der Welt unterwegs. Sehr coole Leute getroffen und sehr viel Spaß gehabt. Nun fast zwölf Jahre Später die Liebe zu meinen Schlittschuhen mit Rollen neu entdeckt!

Text: Nikita Anders
Bilder: Holger Thalmann, Immanuel Rapp

2 thoughts on “Robert Krüger

  1. cooles Interview.
    Der Rob is net nur sauschnell sondern auch sau sümmbadisch. freu mich auch ne riesen sause und eine wiedersehenssession in Kempten!
    Gruss an der Tegernsee
    und dessen begehrten und beliebten Gerstensaft

    ich will mehr Interviews mit kleinen/großen Namen.

  2. Very Nice!
    Loved to see all that people wich I used to skate with, Ripping that parks and bowls…So sweet flow skating!!
    DIV-Crew see You soon in Bonn ;-)
    [new halfpipe]

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