Patrick Ridder

Patrick Ridder stand uns als Erster, für ein Interview Rede und Antwort über die Zeit als er angefangen hat zu skaten. Seit 15 Jahren dabei und wurde schon von einigen großen Namen des Sports gesponsort. Derzeit ist er bei VALO und erzählt ein bisschen über die Philosophie der Marke. Auch gehts um den ewigen Streit zwischen Skateboardern und Inlineskatern. Mit den Worten: “Learn respect earn respect!” verdient er sich bei connected-inline.com viele Sympathiepunkte. Wir freuen uns ihn hoffentlich bald im Länderdreieck zu begrüßen.

 

 

Nikita: Erstmal Danke dass du uns so kurzfristig ein paar Fragen beantwortest. Stell dich doch mal bitte vor.

Ridder: Hey mein Name ist Patrick Ridder bin 27 Jahre alt, komme aus Mannheim und skate seit 15 Jahren. Derzeit fahre ich einen Amall VALO E.B denim mit einer featherlight frame und Chimera Wagner Rollen.

 

Ni. :  Mit wem hast du angefangen zu skaten?

Ri. : Auf Rollerblades kam ich durch eine Freundin, die Skates aus den Staaten bekommen hat. Das erste Mal als ich richtig Lust bekommen habe zu skaten, war als ich einen Kerl bei mir um die Ecke, ganz alleine in einem Parkhaus ein Curb wachsen sah. Dieser Versuchte daran einen Frontside zu machen.

 

Ni. :  Hast du ihn angesprochen?

Ri. :  Ja klar habe ich ihn angesprochen. Ich nervte den Kerl etwas, weil ich wissen wollte was er da macht und er wollte einfach nur in Ruhe seinen Frontside üben. Wie sich dann später rausstellte wurde er ein Mitarbeiter im ersten Skateshop bei mir um die Ecke.

Ni. : Warst du eins der Kinder die einfach auf einem Skatepark auftauchen und alles können?

Ri. : Als ich anfing gab es bei uns ca. 30-40 Blader und ich war noch lange nicht einer der guten. Mit der Zeit wurde ich besser und ich glaube, dass es ein paar von den „Älteren“ genervt hat, weil ich sie überholt habe.

 

Ni. : Kennst du ein Paar Namen der „Älteren“ Leute mit denen du gesketet bist und die du dann letzendlich überholt hast?

Ri. : Ja, das waren einmal Leute die euch nichts sagen „Dorf Crew“, aber wir sind früher immer in eine Skatehalle gefahren, wo sich der ganze Rhein-Necker Kreis getroffen hat und dort waren Leute wie z.B. Anatol Anton und Johan Gutsche welcher der erste Salomon Teamrider mit Matt Polschak, Pitty und Jochen Smuda war.  Johan tauchte vor einigen Jahren mal wieder auf und für mich war es strange zu sehen, dass ich nun besser fahre als er, da er früher mein Vorbild war.

Ni. : „Vorbilder“ ist ein gutes Stichwort. Wen hattest du so als Poster an der Wand hängen?

Ri. : Oje, ich habe früher immer Bilder aus Mag’s ausgeschnitten. Überdurchschnittlich oft hingen da Bilder von Randy Spizer, Jon Julio, Tim Ward, Robert Lievanos und Jon Starr. Ich war auch ein ganz großer Fan von Jason Marshall, den man leider selten sah.

 

Ni. : Wo hattest du deine erste Compition gehabt?

Ri. : D.I.V Contest in der Frankfurter Eissporthalle. Das werde ich nie vergessen, die Riderlist war ewig lang, fast 150 Blader und ich wurde 40ster. An dem Tag habe ich das erste Mal  so viele Blader auf einem Haufen gesehen.

Ni. : Das ist schon mal was Großes! Was sind deine Erfolge, über letzten zwei Jahre gewesen?

Ri. : Mein größter Erfolg ist es den Spaß am bladen nie verloren zu haben. Das ich in Kalifornien zum Skaten war und das ich es geschafft habe viele nicht Blader wie z.B. auch Skateboarder überzeugt habe, dass Inlineskaten auch „cool“ sein kann.

 

Ni. : Ahh, ich sehe schon, dass du den ewigen Streit an einem Skatepark kennst. Skateboarder, Inlineskater, Ecke, Couping… Kannst du auch eine Session mit Skateboardern fahren, oder bist du da eher konservativ Inlineskater?

Ri. : Ja das kann ich durchaus.  Einer meiner guten Freunde ist eine alte deutsche Skateboardlegende. Mittlerweile kenn ich hier in paar Boarder und wir haben auch geplant zusammen einen „ghetto spot“ zu bauen. Learn respect earn respect!

Ni.: Ich gehe davon aus, dass du seit dem ersten Skate von Valo bekommen hast, Respect von sehr vielen Inlineskatern bekommen hast. Wie ist denn der Kontakt zustande gekommen?

Ri.: Das hat sich ergeben, da ich Jon’s Frau kenne und mehr oder weniger über sie mit ihm in Kontakt gekommen bin. Das ist mittlerweile auch eine Freundschaft geworden, wo man nicht nur über Skaten reden kann. Darüber bin ich ganz froh. Jon macht seinen Job richtig und ich fühle mich so wie es auch sehr wohl. Ihm geht es nicht darum wie jemand skatet sondern wer und wie man ist. Valo ist eben 4life.

 

Ni. : Leute im Hintergrund die einem den Rücken stärken sind super wichtig in einem Sport der einen an die Grenzen seines Selbst bringt. Bewegst du dich da immer noch auf dem Skaterpark oder hast du auch einen gesunden Ausgleich, mit Leuten die nichts mit dem Sport am Hut haben?

Ri. : Am meisten dreht es sich bei mir um das Bladen. Ich habe auch ab und zu mal Freunde dabei, die nichts damit zutun haben. Es gibt oft Tage da geh ich zu uns in den Skatepark mache meine drei bis vier Tricks und dann sitzen wir da und hängen einfach nur ab.

 

Ni. : Das heißt dein local Park ist auch gleichzeitig der Ort wo man dich am meisten sieht?

Ri. : Naja, da bin ich oft mal nach dem Arbeiten, aber die meiste Zeit sind wir Streetskaten oder fahren mal in eine andere Stadt. Oft auch nach Mainz zu Peter Bender, Koni Dietz und Tobi Fischer. Wir sind eigentlich immer auf der Suche nach neuem zum skaten und für deutsche Spot-Verhältnisse mit gutem Erfolg.

Ni. : Hast du schon ein paar Eckdaten wann und wo man dich sehen wird?

Ri. : Ich bin immer around, viel hier in meiner Ecke am Streeskaten und werde das eine, oder andere Mal auf ein Event fahren wie z.B. TRY2ROLL in Kempten, weil ich das letzte Jahr leider verpasst habe.

Ni. : Das freut mich, denn der 20ste August ist  in Kempten ein Pflichttermin. Eine Frage habe ich noch an dich. Was würdest du dir noch zum Schluss wünschen?

Ri. : Mit 35 Jahren schlafen gehen und im Parkhaus, als kleiner Junge aufwachen, wie der Kerl seine Frontsides übt.

Ansonsten würde ich gerne noch Danke sagen an VALO und euch von Connected-Inline.com  Ich halte von eurer Arbeit sehr viel, da im Deutsprachigen Raum sehr viel passiert. Wir haben viele  Events, Newcomer, Legenden und eine immer größer werdende Szene, wenn nicht sogar eine der größten in Europa. Weiter so!

Meine Grußliste wäre zu lang, deswegen mache ich es kurz und grüße alle meine Homies die immer cool/down mit mir waren/sind.

 

6 thoughts on “Patrick Ridder

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