Felix Geißler aka. Humbug

Vor einigen Wochen wurde ich von Sacha Lopez aus Stuttgart gebeten ein Interview mit Felix Geißler, besser bekannt als Humbug aus Stuttgart zu führen. Daraufhin habe ich gesagt wenn du 120 Likes auf Facebook für diese Anfrage bekommst, führe ich das Interview. Gesagt getan, hier ist es!

Nikita: Hallo Humbug! Könntest du dich bitte vorstellen und uns dabei erklären was es genau mit dem Wort Humbug auf sich hat.

Humbug: Hallo mein Name ist Felix Geißler, werde auch Humbug genannt…Den Namen Humbug habe ich bekommen weil ich Humbug tu’. Ganz einfach.

 

Nikita: Also was genau kann ich unter HUMBUG tun verstehen?

Felix:  Nun, da wo ich bin, versuche ich für Spaß zu sorgen, Humbug eben. Dort wo Humbug drauf steht, ist bekanntlich auch Humbug drin. Ich skate seit elf Jahren und wohne in Esslingen am Neckar.

Nikita: Man sieht dich auf sehr vielen Events, auf dem Stuttgarter „real street“ bist du auch mit gefahren. Erzähle was darüber.

Felix: Ich versuche jedes Event mit zunehmen, weil ich mich immer darauf freue alte Gesichter wieder zu sehen und die hammer Stimmung, dabei genieße. Beim „real street„ Stuttgart 2009 habe ich mich mal überwunden mit zu fahren. Ich bin leider kein Contestfahrer, weil ich auf Abruf leider nicht skaten kann, aber es hat mir sehr viel Spass gemacht, und über den dritten Platz habe ich mich sehr gefreut.

 

Nikita: Mit was für Leuten gehst du am liebsten skaten und warum?

Felix: Ich gehe natürlich am liebsten mit meinen Stuttgarter “Homies” skaten. Die Leute sind einfach die besten und wir gehen alle mit einander seit Jahren skaten und freuen uns für jeden einzelnen, wenn er einen neuen Trick macht. Das ist das, was die “Stuggies” auszeichnet. Dadurch ist eine echte Freundschaft unter uns allen entstanden. Ich denke der Nachwuchs hat auch Glück mit uns zu skaten, weil man bei uns sieht worum es beim skaten geht. Nicht um zu gewinnen und besser zu sein, sondern um den Spaß beim rollen. Für uns ist es eine Leidenschaft und kein Wettbewerb. Wir leben um zu skaten!

 

Nikita: Das sind ja schon sehr hoch gestochene Worte. Ich habe auch schon anderes über die Stuggis gehört. Ich erinnere mich an manche Events wo Sätze gesagt worden sind: “Stuttgart darf alles!” oder “es sind einfach nur eingebildete Schmocks…” Ich meine gebt ihr jedem, auch einem nicht Stuttgarter eine Chance in die LaFamilia einzutreten ;-) ?

Felix: Ja auf jeden Fall! Bei uns hat jeder eine Chance und das mit dem “Stuttgart darf alles!” zähle ich zu einem Ausrutscher eines Stuttgarters den ich gewiss nicht gut heißen kann. So was passiert und sollte nicht auf alle bezogen werden. Wir sind schon etwas eigen, aber wenn man uns richtig kennt dann merkt man schon das wir nicht so eingebildet sind. Das müsstest du als Ex-Stuttgarter eigentlich wissen?

 

Nikita: Ja das weiß ich! Habe ja Stuttgart für einige Zeit als meine Wahlheimatstadt bezeichnen können. Vor einigen Jahren, wenn nicht schon mittlerweile vor einem Jahrzehnt, passierte super viel in Stuttgart was die Szene betraf. Ein Foto nach dem anderen, ein Edit nach dem anderen und gar einige eigene Videos. Was passiert dort jetzt?

Felix: Also wir arbeiten im Moment an „ABS 3“, was ich hoffe ein gutes Video werden wird, aber darüber will ich noch nicht zuviel verraten;). Bilder und Clips wird es in Kürze auch mehr geben! Der Sommer ist ja noch jung.

Nikita: Dann sind wir mal gespannt. In einigen der Kommentare, weswegen wir hier grade auch das Interview führen, tauchte auf, dass du dieses Interview schon alleine für deine Leistungen für den Skatepark in Oberesslingen verdient hast. Warum?

Felix: Ich habe da schon zwei Railboxen geplant und mit Hilfe von ein paar Skatern gebaut, denen ich hiermit auch danken will. Mir liegt viel daran den Skatepark für Inlineskater attraktiv zu machen und hoffe auch, dass ich das geschafft habe. Momentan bin ich auch bei der Planung der Erweiterung des Parks dabei und hoffe, dass ich das Interesse der Blader gut vertrete.

Nikita: Für den „a chosen few“ Stuttgart hast du dir ja auch den Hintern aufgerissen. Was hast du denn alles gemacht?

Felix: Ja es geht, ich habe mich mit Quinn getroffen und beredet welche Spots wir fahren könnten. Habe die Spots startklar gemacht, gewachst, Hecke geschnitten und für Bretter gesorgt, aber so was mach ich ja gerne!

Nikita: Was steht dieses Jahr noch bei dir an?

Felix: Ja, als nächstes dein Event TRY2ROLL, das ist ein Muss für alle Skater. Ich plane noch mit einer Truppe Stuttgarter nach Barcelona zu fliegen, so gegen Ende des Sommers. Filmen für „ABS 3“ versteht sich und sonst halt viel skaten und filmen und für die Meisterschule, die ich ab nächstes Jahr besuchen werde vorbereiten.

Nikita: Nun dann würde ich sagen dass du jetzt das letzte Wort hast.

Felix: Also ich danke erst einmal Sacha Lopez, durch den das hier überhaupt zustande gekommen ist. Dann natürlich dir Nikita und connected inline.com und meinen Homies Wolfgang Appelt, Pole, Lee, Arnulf, Manu, Richie für die Bilder, Karmi, Juli, Käthe, Arne, Axel, Klöber, Gagi, Lenny und natürlich Frau Humbug, die mich bei allem sehr unterstützt! Und natürlich alle die ich vergessen habe.

 

 

Text: Nikita Anders
Bilder: Richie Saile; Wolfgang Appelt
Edit: Wolfgang Appelt

 

 

8 thoughts on “Felix Geißler aka. Humbug

  1. cooles Interview.
    aber kein wort von der wahnsinns aktion in ulm am holy3kings… der herr macht im vergleich zu vielen anderen sehr viel für die stuttgarter und süddeutsche Szene, daher hat er ein Interview und massig Respekt verdient. Der Herr, der so gut wie immer sein Bus zur Verfügung stellt, neue Spots sucht, Boxen baut, immer motiviert und motivierend ist.
    Weiter so, Humbi.

  2. Pingback: Aggressive Inlineskating und die Stuttgarter Skate-Szene | face2face

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